Montag, Juni 01, 2009

Vorgeschmack auf den Tagliamento


Der König der Alpenflüsse!


Der König der Alpenflüsse soll er sein, der Tagliamento in Friaul? Die Autofahrer lassen ihn auf ihrem Weg zu den Badeorte der italienischen Adria links liegen und würdigen ihn höchstens eines mitleidigen Blickes. Doch die ihn jemals naeher kennen gelernt haben, laesst er nimmer los! Die sehen mehr als bloss ein trockenes und kahles Schotterbett:



~ den einzigen von der Quelle bis zum Meer unregulierten Wildfluss Europas
~ den wertvollen Rückzugs- und Lebensraum für Pflanzen und Tiere
~ den Abenteuerspielplatz fuer Outdoor-Freaks aller Art

http://members.aon.at/tagliamento/

Wer den Tagliamento einmal mit dem Boot oder Kanu befahren möchte, wird in dieser Website einen Ratgeber mit Packliste finden. Und wahrscheinlich auch die geografischen und biologischen Basics zu schaetzen wissen. Begegnet dem Tagliamento mit Respekt! Er ist ein Koenig, und er ist der letzte seiner Art.

Sonntag, Mai 31, 2009

Lech 2009

Pfingstpaddeln 2009 auf der Lech

Lech 2009


Freitag 29.5.09

Gegen den frühen Abend trudelten nach und nach alle auf dem Campingplatz Rudi ein. Nachdem die Zelte aufgestellt waren und die Herren ihre ersten Biere genossen haben, sehnten wir uns nach einem feinen Abendessen. Das Essen im Gasthof Stern schmeckte allen bis auf Ariane, Kim und Nils die sich mit einer Tiefkühlpizza begnügen mussten. Dass es anschliessend auf dem Campingplatz feierlich weiterging, passte dem Campingbesitzer „Rudi“ ganz und gar nicht. Ständiges auflauern trieben auch die Letzten ins Zelt.

Samstag 30.5.09

Nach einem stärkenden Frühstück, machten wir uns auf den Weg zum Einboten. Leider mussten wir ohne Rugi lospaddeln, denn als er endlich seine Spritzdecke mit Mühe und Not über seinen Bauch ziehen konnte, stellten wir fest, dass er in keines der Boote passte. Doch wir glauben, dass war ihm ganz recht so.
Auf dem Fluss ging es dann nicht mehr so gemütlich zu und her. Es gab einige Kenterungen. Die Führung übernahemen Kim und Nils mit je 4 Kenterungen, dicht gefolgt von Ariane mit 2 Kenterungen und Gatsch, Heli, Maximilian und Albert mit je einer Kenterung. Hinterlistig wie sie sind, waren Jari und Marc die Ersten die sich ins Fäustchen lachten. Wir verbrachten jedoch nur kurze Zeit im sehr kalten Wasser, denn der Retter Matthias war immer sofort zur Stelle und schwing sein Seil um die Boote wie ein Cowboy das Lasso um die Kühe. Hier nochmals ein Dankeschön an dich.
Am Abend ging es dann wieder bunt zu und her im Campingrestaurant. Nach der Einweihung von Christoph Caspar Schnell und Maximilian gesellte sich die besoffene Christine zu uns. Mit ihrem Lied „ ich bin ein Schwi Schwa Schwiiizer Schäzeli, ein Schwiizer Schätzeli“ und ihren verwirrten Gedanken an den Euro Song contest ging sie schlussendlich allen auf die Nerven, bis Franz sie bat (ohne zu lügen) uns zu verlassen.

Sonntag 31.5.09

Am Morgen beim Frühstück wollte Killy (gierig wie er ist) ja nicht zu kurz kommen und als die Kellnerin mit einer heissen Schockolade hinter ihm nach Eier fragte, war er natürlich der erste, der seine Hände in die Höhe riss und das heisse Getränk auf Claudia geschüttet wurde. Auch heute kamen die Kenterliter nicht zu kurz. Maximilian und Albert reichte das gestrige „Fische besuchen“ nicht, sie wollten die Lech nochmals ganz genau von unten betrachten und forderten damit auch Magdalena heraus, die mit der Redewendung: „Doppelt hält besser“ beschloss, das Wasser ganz genau zu studieren.
Eine Premiere in der Paddlergemeinschaft war, dass uns unser Admiral Gatsch bereits heute verlies und auch nicht an der Flussfahrt teilgenommen hatte. Auch der Neuling Schnell verliess uns schnell, da er am Montag wieder arbeiten musste.
Auch diesen Abend hatten wir eine Besucherin beim Abendessen, worüber sich vorallem Heli sehr erfreute. Die kaum überschaubaren „Melonen“, gaben Anstoss dazu, kräftig mit ihr zu flirten. Später wählten wir, nach dem feinen Abendessen, den neuen Admiral Flori. Es geht nach Bella Italia an den Fluss Tagliamento und wir freuen uns auf eine richtige Pizza.
Ahoi Kim und Ariane

Freitag, Mai 29, 2009

Ausschreibung Der Lech

Der Admiral des heurigen Pfingstwochenende ist Gatsch mit Vize Matthias. Hier die von Gatsch verfasste Ausschreibung:

Freunde des kalten Wassers und der rauhen Nächte!

Es ist wieder so weit! 

Hier die Eckdaten unseres Ausflugs zur Lech.
Matthias, Claudia und der Admiral waren natürlich schon vor Ort um die Lage zu begutachten. Die Campingplätze sind schön und es wird genügend warmes Wasser und Duschgelegenheiten geben. Es wird auch genügend kaltes Wasser zur Verfügung stehen ;-)

Hier ein paar Details zum Fluß & unserer Strecke
http://kajak.at/Fluesse/showall.php?info=1&fluss=164
http://kajak.at/79/38ad78c7-39f4-44d4-9f43-dc639e604e3b/Mein_Paddel_Tipp_Der_Tiroler_Lech.html

Es gibt im Notfall noch die Möglichkeit ein oder zwei Kajaks zu leihen. Alles außer Kajaks ist leicht zu bekommen, also Neoprenanzüge usw .... bitte gebt mir bescheid sollten noch Kajaks benötigt werden, werde ich versuchen mich darum zu kümmern. Da die aber nicht sehr einfach ist, bitte alles was ihr habt mitzunehmen oder im Vorfeld zu organisieren.



Hier nun die Eckdaten unseres Ausfluges! 

Anreise Freitag: 29 Mai

Treffpunkt & erste Übernachtung:
Treffpunkt bis 19.00 - Camping Rudi
http://www.lechtal-camping-rudi.at/start.htm

Ab 19.00 Abendessen im Restaurant Stern
Hotel Stern **** Familie Franz Kapeller | Hnr. 7
 6652 Elbigenalp - Tirol | Tel.:
 +43(0)5634-6202 | Fax: +43(0)5634-62029
 www.hotel-stern.at | info@hotel-stern.at

Samstag: 30 Mai

8.00 Frühstück ebenfalls im Hotel Stern

nach dem Frühstück Boote ausfassen und zusammenpacken da wir an einen anderen Campingplatz siedeln
ca. 11.00 je nach dem Einbooten in Steeg
Mittag - Grillen & Pause am Camp Rudi
Ausbooten in Stanzach
Übernachtung & Abendessen
Camp Reute
http://www.camping-reutte.com/

Sonntag: 31 Mai

9.00 Frühstück Camping Reutte
danach einbooten in Stanzach
Mittag wird noch entschieden wo genau gegrillt wird
ausbooten in Reute/Pflach
Abendessen: Restaurant Maximilian

Montag: 1.Juni

9.00 Frühstück Camping Reute
Tag wird noch besprochen je nach Wetter & Motivation


Das wars fürs erste.
Ich freue mich nun auf eure Anmeldungen & Kommentare

Euer Admiral GATSCH
Unteradmiral HIAS

Donnerstag, Mai 15, 2008

Modau 08

Moldau 2008


Vielen Dank an Franz und Albert für die super Organisation! Es war wirklich ganz toll.
Da heuer unsere Logbuchautorin Kim Karlson nicht mit war, haben diese sehr wichtige Funktion unsere Girls Kim und Ariane übernommen.
Hier ihr Bericht:
Freitag, 09. Mai 2008
Nach einer langen Reise aus der Schweiz und einer bisschen weniger langen Reise aus Österreich, ist die Freude des Zusammentreffens gross. Nach dem erfolgreichen Aufstellen der Zelte auf dem "urigen" Campingplatz, spazieren wir in die naheliegende Stadt Krumlov und speisen in "Papas-living-room". Die vorgesehene Nachtruhe kann nicht eingehalten werden, da wir um 22.00 Uhr gar noch nicht fertig gegessen haben. Eine rauschige Nacht folgt.
Samstag, 10. Mai 2008
Um 08.00 Uhr wird unsere Gruppe mit dem Bus nach Visybrod chauffiert. Das Frühstücken im Restaurant "Inge" stärkt uns. Dies ist auch notwendig für die lange Paddeltour (7h). Die Paddeltour ist anstrengend, da die Strömung nicht stark ist. Dies kriegen auch Hugo und Killy zu spüren, als ihnen allmählich die Kraft ausgeht und der klöhnende Killy (inzwischen BH-Grösse DD) und der weibliche & ängstliche Hugo in einer lauen Strecke kentern. "Killy", ein Tipp von Kim & Ariane, "da hilft auch dein metallverstärkter Gürtel nicht, he!". Erschöpft kommen wir am Jausen-Platz an, doch als wir das von Gerda vorbereitete Mittagsbuffet sehen, ist die Müdigkeit gleich vergessen. Ohne weitere Kenterung kommen wir am Campingplatz an.
Trotz der miserablen Laune des Kellners im Restaurant "Julius" lassen wir uns die heitere Stimmung nicht verderben. Wir speisen, trinken und lachen viel. Das von Heli angezettelte Singen ist der Höhepunkt des Abends.
Sonntag, 11. Mai 2008
Das Frühstück (verdient den Namen eigentlich nicht) auf dem Campingplatz gleicht eher einem Schnell-Imbiss. Das Einbooten verläuft problemlos und auch die ersten Wehre machen uns keine Probleme. Die Neulinge Christian und Franz Henisch wollen das Wasser auch mal aus Sicht der Fische geniessen, sie kentern. Fast am Ende angelangt, muss auch noch Claudia daran glauben. Der Matthias lässt seinem Übermut freien Lauf, schmeisst Jari und Marc hinterlistigerweise ins Wasser, doch Gott bestraft ihn sofort und bei der Eskimorolle, schlägt er sich sein "Weises Haupt" auf. Nach einer wunderbaren Rast werden wir vom Bus abgeholt. Den Sonntag beenden wir im Restaurant "Mastal" bei Speis & Trank und doch einigen Kenterlitern. Das Amt des Admirals für nächstes Jahr wird Gatsch (Georg) zugeteilt (Vize-Admiral = Matthias), das Paddelziel ist der Lech im tiroler Ausserfern.
Ahoi!!!

Dienstag, April 22, 2008

Ausschreibung zur Pfingstfahrt 2008

Hallo liebe Paddelfreunde !

Ich freue mich, Euch die Ausschreibung übermitteln zu können. Es ist so weit. Die Moldau erwartet uns. Sie ist ein ruhiger Fluß, sodass eher mit wenigen Kenterlitern zu rechnen ist. Die Wetteraussichten sind phantastisch, die Tschechen sprechen kein Deutsch, Bier ist Mangelware, die Stimmung umwerfend und die meisten Leihboote lecken.

Ungeachtet dieser Voraussetzungen habe ich folgenden Ablauf geplant:

Freitag 9. Mai:
- Treffpunkt am Zeltplatz in Krumlov
- Zelte aufbauen
- Abendessen in der Stadt Krumlov – genaueres werde ich vor Ort noch erkunden und eine entsprechende Nachricht Euch zukommen lassen bzw. am Zeltplatz für Spätankommende hinterlassen

Samstag 10. Mai:
- Tagwache 07.00 Uhr
- Bustransfer nach Vyssi Brod zur Pension Inge. Dort wird gefrühstückt. Die Boote werden ebenfalls nach Vyssi Brod gebracht.
- Nach dem Frühstück booten wir in Vyssi Brod ein und fahren nach Krumlov (ca. 32 km / 7 Stunden).
- unterwegs verjausnen wir die selbst oder/und von Paddelfreunden mitgeführten Verpflegung
- ausbooten am Zeltplatz in Krumlov
- Abendessen mit Verkostung der Kenter- bzw. Einstandsliter von neuen Mitgliedern in einem Gasthaus in Krumlov.
- Nachtruhe ca. 22.00 Uhr, kann jedoch auch je nach Stimmung verschoben werden.

Sonntag 11 Mai:
- Frühstück in Krumlov am Zeltplatz
- Fahrt von Krumlov bis nach Zlata Koruna (ca. 18 km / 5 Stunden)
- Bustransfer zurück nach Krumlov
- Stadtbesichtigung Krumlov
- Abendessen in Krumlov

Montag 12. Mai:
- Frühstück in Krumlov (am Zeltplatz) in der Stadt
- Eventuell kleine Streckenfahrt oder individueller Stadtrundgang
- Zeltabbau
- Heimreise




Sollte noch jemand außen den Schweizern, Gatsch und Heneis (das sind Neue aus Lafen) ein (leckes) Boot benötigen – bitte ich um Mitteilung.
Zu den Leihbooten wäre noch zu sagen, dass nur ein paar 1er-Kajaks zur Auswahl stehen, der Rest wird mit 2er-Kanus abgedeckt.

Nun nur noch ein kurzer und unvollständiger Auszug aus der Checkliste:
- Reisepass
- Geld (Kronen, Euro, Fränkli)
- Boot
- Neoprenanzug
- Badehose
- Landkarte (Flusskarte)
- Kinder
- Sonnenöl
- Frau
- Klopapier
- ……



In Erwartung auf ein zahlreiches Erscheinen

Eurer Admiral

Franz Schellhorn Lafen, am 30. 03. 2008

Mittwoch, Juni 20, 2007

Vorgeschmack Moldau 2008



Die Würfel sind gefallen. Die nächste Pfingstfahrt geht in ein neues Pfingstpaddelland, nach Tschechien an die Moldau. Franz ist als Admiral bestellt worden, er wird von Albert unterstützt.

Internetartikel:
Die Moldau / Vltava

Eine der meistbefahrenen Flußstrecken Europas findet man zwischen Vyssi Brod (Hohenfurt) und Budweis. Die 70 km lange Strecke wird im Hochsommer von tausenden Booten befahren. Zahllose Zeltplätze ermöglichen einen gemütlichen Fünf-Tage-Trip inklusive Besichtigung der berühmten Moldaustädte Rozmberg, Krumlov und Ceske Budejovice. Der Lipno-Stausee sorgt für ausreichend Wasser auch im Sommer, unter 10 m3/s werden allerdings einige Flachstrecken schon recht mühsam. Die Moldau hat eine gute Strömung, sie ist auch für Anfänger in Begleitung zu bewältigen, Vorsicht bei einigen Wehranlagen, welche durchwegs Flossgassen besitzen. Kanuverleiher gibt es mehrere, das Material ist sehr unterschiedlich. Die Strecke oberhalb des Lipno-Stausees (Lenora bis Nova Pec) führt durch ein Naturschutzgebiet (Hochmoor), erlaubt erst ab 1.Juni, sehr schöne Wandertour!
Eine gute Web-Seite für Kanufahrer finden Sie unter Krumlov oder http://www.raft.cz/cechy/vltava.asp .
Kanuverleih: http://www.putzer.cz/ oder http://www.ingetour.cz .

Freitag, Mai 25, 2007

Thur 2007

Schweiz 2007



Erstmals seit seiner Angehörigkeit übernimmt heuer unser Andrè das Admiralsamt.

Wir sind alle schon sehr gespannt, was er sich alles für uns überlegt hat.

PS.: Unsere Gerda hat am Donnerstag Geburtstag gehabt. Da steigt doch gleich am Freitag beim Thailänder eine Fete !!!

Dienstag, Juni 20, 2006

Testfahrt Thur 2006


Sonntag, 18. Juni 2006:
Gerade mal 2 Wochen nach der letzten Pfingstfahrt waren Marc, Rugi und ich wieder, auf oder am Wasser unterwegs.

Montag, Juni 12, 2006

Start Testbetrieb

Hallo liebe Paddelfreunde

Montag, 12. Juni 2006:
dies ist die Geburtsstunde unserer gemeinsamen WebSite.
Genau eine Woche nach der Pfingstfahrt 06 (habe immer noch blaue Flecken) starten wir mit unserem "Log-Buch" im Internet.
Bei der Evaluation wie wir dies am Besten erschaffen werden, stand die Mitgestaltung jedes Einzelnen im Vordergrund. Vertröstungen im Stile von: ich schreib dann mal noch den Kommentar zur letzten Pfingstfahrt (und dann wird dies auf den "Sankt-Nimmerleins-Tag" verschoben) sollen so vermieden werden. Die Arbeit ruht dann eben nicht auf den Schultern einer Person, sondern wir als Gemeinschaft sind für die Redaktion zuständig. Davon erhoffen wir uns einen lebendigeren Austausch.

Liebe Grüsse aus dem nun sommerlichen Zürich, Andy

Montag, Juni 05, 2006

Bergen 2006

Tiroler Ache 06


Admiral: Hugo I / Assistent: Matthias

Grenzüberschreitend auf den Flüssen zwischen Österreich und Bayern

Freitag, 2.Juni:
Treffpunkt Bergen. Pizzeria. 23 TeilnehmerInnen, rekordverdächtig. Wunderschöne Landschaft bei winterlichen Temperaturen. Ausgezeichneter Campingplatz, aber wie gesagt, bei sehr tiefen 5°C.
Neuer Teilnehmer: Nick Huber. Mit ihm beginnt eigentlich eine neue Ära, er ist der erste Vertreter der 3. Generation (Benno’s Enkel).

Samstag, 3. Juni:

Frühstück im Kaffeehaus in Bergen. Abfahrt nach Kössen, Einbooten bei der Nepomukbrücke. Einige von uns verzichten auf die erste Etappe durch die „Entenlochklamm“. Dort ist es sicher wunderschön, aber das Kehrwasser war arg und es kam zu 3 Kenterungen (Gatsch 2x, Andy 1x). Bei der 2. Etappe fahren auch die ängstlichen mit. Die Fahrt lohnt sich durchaus, denn aus dem eisigen Fluss fischen wir 2 volle Fässer Bier (40lt.), die einer Gruppe Wildcamper davon geschwommen sind. Ausbooten in Marquartstein. Zeltplatz nass, aber gemütlich. Zum Abendessen im Restaurant Emer-Hof mussten wir noch eine Marathonstrecke zurücklegen. Aber dass war es wert! Schwelgen in alten „Seeräubergeschichten“.

Sonntag, 4.Juni:

Trüb, regnerisch und saukalt, immer noch! Wir entscheiden uns für das Schlechtwetter-Programm. Da gibt es 2 gute Möglichkeiten: Therme/Bad Rupertus in Bad Reichenhall oder Herreninsel Chiemsee.
Die Thermalbadgruppe (vornehmlich die Jungen) erreichen nach einem wilden Ritt über die Autobahn Bad Reichenhall. Rebecka, die zuerst mit Lupo spazieren ging, wurde total durchnässt und beim Bad hätte sie dann noch eine Stunde anstehen müssen. Deshalb liess sie Hugo ausrufen. Der Gemahl erhörte den Hilferuf jedoch nicht, da er sich im warmen Grottenbad suhlte. Jari hat’s ihm dann zum Glück ausgerichtet, sonst wäre das folgende Donnerwetter noch grösser ausgefallen. Sie hatte den Eintritt dann doch noch geschafft und so war der Müllersche Familiensegen bald wieder im Lot. Die Therme ist eine Superanlage mit einem grosszügigen Saunabereich, wo sich Marc, Matthias, Andy und Hugo von den neusten Trends in der Schamhaarrasur ein Auge voll nehmen konnten. Der Hauptvorteil des Thermenbesuchs war jedoch, dass wir wenigstens für diese paar Stunden mal nicht frieren mussten.
Diese Pfingstfahrt geht wohl als eine der „Arsch-kältesten in die Analen ein!

Montag, Mai 16, 2005

Soca 2005



Admiral: Matthias

Wie schon im Jahr 2000 ist die Fahrt auf der Soca einfach unglaublich. Es ist zwar absolut die Grenze der Flußschwierigkeit, an die wir dabei mit unserer Gruppe stoßen, aber trotzdem ist uns die Soca schon richtig ans Herz gewachsen.
Es läufte alles sehr ähnlich wie vor 5 Jahen ab. Lediglich neue Teilnehmer sind mit von der Partie (Kim, Ariane, Magdalena u. GATSCH), die häufigen Kenterungen werden teilweise von dem ein oder anderen übernommen, die Disco ist mittlerweile geschlossen (waren Silvio und Matti wirklich zulange da drinnen?), die Party wird ins Camp Toni verlegt (dauert genauso lange, etwas weniger Tanz) und um einen Brandanschlag seitens Rugi zu verhindern gehen wir am Samstag in ein anderes Lokal.
Es gelingt Marc, Franz und Matti sogar trotz aufziehendem Gewitter die Friedhofstrecke zuende zu paddeln.
Wer weiß, wann uns die Soca wieder sieht?

Montag, Mai 31, 2004

Enns 2004



Admiral: Adi und Flori

Im Laufe des spätem Nachmittag treffen wir uns am Campingplatz in Schladming, es ist sehr kalt! Wir lassen uns die Laune nicht vermiesen und nehmen einen Apero. Spaziergang zum Gasthof Kalkschied. Während des Abendessen treffen dann auch noch die Schweizer ein.
Am Samstag wird direkt am Campingplatz eingebootet und los geht die Fahrt. Das Wasser ist so kalt, dass die Finger bald alles blau sind. Mittagessen auf der Narzissenwiese mit Unterstützung der Verwandtschaft von Karin. Grillen obligatorisch. Wir begrüßen die Sonne und langsam wird es dann auch wärmer. Weiterfahrt nach Irdning. Zelte aufbauen am Puterersee, kultivieren und Abendessen im Gasthaus Zechmann - es gibt ein Ritteressen. Am Campingplatz wird noch ein Schlummertrunk eingenommen.
Frühstück bei strahlendem Sonnenschein bei Sonjas Einkehr. Einbooten und Fahrt bs Admont. In Admont ein schöner Spaziergang durch den Stiftshof. Danach ein sehr gutes Essen und die alljährliche Besprechung mit Abstimmung.
Wir paddeln am Montag von Admont weiter Richtung Gesäuse, wo wir knapp vor dem Eingang anlanden. Besichtigung von Land aus ohne Boote und wir staunen nicht schlecht über die Urgewalt des Wassers.
Wir essen nochmals im Stift und Pfingsten geht zu Ende.

Montag, Juni 09, 2003

Doubs 2003


Admiralin: Rebecka / Assistent: Marc

Freitag 6.Juni:
Einigermassen pünktliches Eintreffen (Schwierigkeitsgrad 3-4). Karin und Flori um 21:30, Gerda (sehr mitgenommen) und Helli um 22 Uhr. Fröhliches Wiedersehen im Restaurant Le Theusseret (Spécialité de truites), direkt am Fluss, am Ende der Welt. Es fehlen: Wofgang (zu weit), Hugo I (Knöchelverletzung), Christian (verhindert wegen seiner Frau). News: Manfred & Daniela haben vor einer Woche geheiratet und feiern hier ihre Flitter(Tage). Am Zeltplatz wird nach dem herrlichen Essen (himmlische Buttersauce zum Forellenfilet) fröhlich weiter gefeiert. „Flügerl“ hiess der Drink des Abends.

Samstag, 7.Juni:
Ein wunderschöner Morgen mit herrlichem Frühstück an diesem zauberhaften Ort. Heute beginnt die Fliegenfischer Saison. So sieht man die in Plastik gehüllten Männer in Scharen im Wasser stehen. Direkt am Zeltplatz begann die Slalomstrecke. Rugi, Hugo und Kim verzichten darauf und tragen ihre Boote durch die Kuhfladen mehrere hundert Meter bis sich der Fluss beruhigt hat. Wir warten ewig lang und ahnen, dass es eine Kenterung gegeben hat. Diesmal war es die Admiralin höchst persönlich. Kaum hat die Fahrt für uns begonnen, kommt die nächste kritische Stelle. Dieselbe feige Bande (Rugi, Kim und Hugo) und auch Flori und Karin möchten lieber ausbooten...um festzustellen, dass das Umtragen über schlüpfrige Felsen weit aus schwieriger und gefährlicher ist, als runter zu fahren. Die herrliche Pfingstfahrt geht durch eine liebliche, unberührte Landschaft weiter. Jause machen wir in Frankreich. Weiterfahrt nach Soubey, dort wartet Gerda. Abendessen im Hotel du Cerf (Schinken und Bohnen à discretion). Schlummertrunck am Flussufer. Witzemedley mit Hugo und Franz. Die Nacht war wunderbar. Wir haben alle im Stroh geschlafen, einer neben dem anderen. Tolle Erfahrung.

Sonntag, 8.Juni:

Frühstück in der Stallgasse (Futtergang), sehr nett. Kurz nach dem Einbooten entdecken wir, dass der Wasserstand zu niedrig ist. Wir lassen uns aber nicht beeindrucken, sondern setzen unsere Fahrt illegal fort. Kurz nach Soubey gibt es eine schwierige Stelle (WWS3), sehr enger Flusslauf mit grösseren Steinen im Weg. Rugi und Adi kentern. Hauptgrund: zu wenig Abstand. Unter anderem. Einige (Hugo, Daniela und Manfred) nehmen die Stelle zwar in Angriff, brechen dann aber ab und tragen die Boote um. Dieses Verfahren gilt eigentlich als Kenterung (behauptet Flori später). An einer 2. Stelle steht mir Rugi quer im Weg, vor lauter Angst habe ich ihn fürchterlich rüde beschimpft. Wurde mir dann später oft unter die Nase gerieben. Übrigens: Adi’s Boot hat leider Leck geschlagen und muss immer wider geleert werden. Das Wasser ist wirklich nicht tief und häufig kriegt man die Steine unter dem Hintern zu spüren. Jause an einem schönen Strand in der prallen, heissen Sonne. Kaum wieder aufgebrochen, überrascht uns ein Gewitter mit heftigen Regengüssen. Weiterfahrt nach St.Ursanne, wo wir direkt am Fluss die Zelte aufschlagen. Besichtigung der schönen, kleinen Stadt mit Apero unter den Linden vor der Kirche. Nachtessen im Restaurant L’Ours. Vorschläge für die Pfingstfahrt 2004:Tagliamento, Steier-Traun, Isar-Läussach, Enns. Gewählt ist die Enns. Admiral: Adi, Vize Admiral: Flori.

Montag, 9.Juni:

Frühstück am Camping. Christiane, Flori und Karin. Verabschieden sich. Der harte Kern steigt in’s Boot. Bei der Einfahrt von St. Ursanne kommt das 1. Wehr. Es kitzelt im Bauch beim Runterfahren. Jetzt ist der Fluss z.T. sehr träge und trüb. Zum Glück haben wir noch 2 Wehre. Das Zweite ist wirklich sehr lange, beinahe 5m mit einer Schanze am Ende. Eigentlich wollten wir bei einem Zeltplatz ausbooten, doch die dortigen Dauercamper waren uns fast an die Gurgel gesprungen, so mussten wir nach einem weiteren Wehr ausbooten. Abschiedstrunk unter den Linden in St. Ursanne.

Montag, Mai 20, 2002

Regen 2002


Admiral: Hugo I / Vize Admiral: Flori

Freitag, 17.Mai
Treffpunkt in Cham auf dem Zeltplatz „Graf Luckner“ direkt am Fluss. Da die Reisezeit der Österreicher blos 4h betrug, hatten sie sich bereits zum Restaurant „Chamer Platz“ begeben. Fröhliches Wiedersehen. Neues Mitglied dieser Pfingstfahrt: Claudia. Rugi, Christian, Silvio und Manfred fehlen uns. Dafür feiert Hugo I sein Comeback nach 5 Jahren Abwesenheit. Das freut uns alle sehr, er ist nach wie vor Hugo Nr.1. Nach dem Essen besuchen die noch-nicht-müden die Disco „Ariel“. Wir tanzten, bis wir patschnass waren, wirklich toll. Ich persönlich habe nicht mehr so getanzt seit Bovec, Slowenien.

Samstag, 18. Mai
Welch ein wunderschöner Tag, wie aus dem Bilderbuch. Frühstücksbuffet im „Randsberger Hof“, wo der Admiral wohnt. Anschliessend Fahrt nach Bleibacher See. Hut ab vor Gerda, sie ist aus dem Zweierboot mit Helli in ein Einerboot umgestiegen. Sie macht es sehr gut. Killy und Christiane hingegen fahren jetzt zu zweit und zwar in einem Ozean Dampfer Namens „MS Franzisca“. Der Fluss ist schön ruhig mit einigen Wehren und wenigen Stromschnellen. Die Tagesetappe, bis zum Zeltplatz, beträgt 20 km. Ganz perfekt. Abendessen im „Chamer Platz“.

Sonntag, 19.Mai
Das angekündigte, schlechte Wetter trifft um 4 Uhr morgens ein. Heftige Regengüsse und ein Temperatursturz von 20°C. Frühstück im „Ransberger Hof“. Vor Kälte zitternd steigen wir in die Boote am Campingplatz. Die heutige Strecke bis Untertraubenbach war schön schmal und unberührt. Kein menschliches Treiben weit und breit. Bei der Wehranlage Cham-Grabenmühle fuhren Rebecka (vom Hochzeitsschnaps leicht angeheitert), Marc, Matthias (im Boot von Hugo II), Helli und Franz das Wehr und die anschliessende Schnelle runter. Beim Einbooten fällt Hugo II (im „Scheissbott von Matthias) in’s Wasser. Beim Anblick seines hektischen, jedoch vergeblichen Balance-Manövers, machte ich mir vor lauter Lachen in die Hosen. Die Fahrt ging weiter mit Nieselregen und mit mehreren Schnaps-Pausen. Mehrere Flaschen machten die Runde bis der Amerillenschnaps in’s Wasser fiel. Um ihn zu retten fiel Mathias in’s Wasser, blieb einige Sekunden verschollen, bis er via Eskimorolle wieder auftauchte. Einige von uns machten Bootsjause. Das hat aber prima geschmeckt! In Untertraubbach sassen wir lange am Lagerfeuer, trotz Kälte hatten wir es lustig. Abendessen im „Lobmeyer“. Die Vorschläge für die nächste Pfingstfahrt sind: Enns/Adi; Alm, Steyer,Traun/Mathias; Doubs/Rebecka; Tagliamento/Wolfgang; Moldau/Manfred. Gewählt wurde der Doubs. Hugo und Wolfgang erzählen dann Anekdoten aus alten Zeiten. Ich persönlich fühle mich sehr angetan von solchen Erzählungen und wünsche mir nach wie vor so etwas wie „back to the roots“. Aber vielleicht ist das nicht mehr möglich. Schon aus praktischen Gründen wäre es schwierig: Wie sollen wir blos das ganze Gepäck (Verpflegung, Zelte, usw.) in die kleinen, modernen Kajaks reinkriegen? Wir runden den schönen Abend am Zeltplatz ab: im Schein eines künstlichen Lagerfeuers (Gaslampe) plaudern und tanzen wir noch eine Stunde, bis wir uns dann in die Zelte verkriechen.

Montag, 20.Mai
Ein milder Morgen, wesentlich wärmer als gestern. Frühstück im „Lobmeyer“. Schönes Buffet, emsiger Wirt. Aufbruch vom lieblichen Zeltplatz am Fluss in Roding. Einbooten mitten in einer Entenkolonie. Die letzten 6 km der diesjährigen Pfingstfahrt sind einfach herrlich. Wirklich schade, dass es nun zu Ende geht. Abschied im idyllischen Imhof, direkt neben dem Regen. Aufwiedersehen beim Doubs.

Montag, Juni 04, 2001

Berlin 2001


Admiral: Marc

Freitag, 1.Juni
TeilnehmerInnen: Gerda, Mathias und Helli, Karin & Florian, Andreas & Franz (kommen mit dem Flugzeug aus München); Kim, Marc & Killy (Flug von Zürich); Manfred & Daniela (eine Andere als letztes Jahr) per Auto; Hugo & Rugi (per Auto aus der Schweiz). Treffpunkt: Hotel „Kranichsberg“ in Woltersdorf bei Erkner. Alle treffen zu verschiedenen Zeiten ein. Ein schönes Hotel, Luxus pur. Das Wetter ist nicht vielversprechend.

Samstag, 2.Juni
Zwei Schwäne machen einen Morgenspaziergang im Regen, der Schleuse entlang. Idyllisch. Üppiges Frühstücken. Treffpunkt beim Kanuverleih in Erkner. Dort schliessen sich Uta & Christian (Berliner) unserer Gruppe an. Fahrt über den Dämmeritzsee zum Grossen Müggelsee. Dazwischen der liebliche Kanal Müggel-Spree mit architektonisch interessanten Anwesen. Peitschender Regen und Schaumkronen auf dem Müggelsee. In den hohen Wellen verlieren wir uns bald aus den Augen, es folgt ein ruhigeres Stück bis Köpenick. Ausbooten an einer nassen Flussnische beim Schloss. Gediegenes Mittagessen im Rathauskeller. Kurze Unterhaltung mit Hauptmann von Köpenick samt Soldatenbande. Eigentlich müsste die Fahrt weitergehen, aber die meisten von uns hatten keinen Bock darauf. Nur Franz & Mathias legen die restliche Etappe in 3h zurück. Wir anderen machen eine interessante Stadtrundtour unter der Obhut von Christian, der uns allerlei Wissenswertes über die Gegend erzählt. Rückfahrt mit der S-Bahn nach Erkner. Andreas, Hugo & Killy fahren nach Berlin und besichtigen die grosskotzige, eindrückliche Hauptstadt dieses Landes. Christian, Marc & Rugi warten geduldig in Köpenick auf den Boot-Transport.

Sonntag, 3.Juni
9°C, ausserdem regnerisch. Treffpunkt im Bootsverleih in Erkner. Abschied von Christian & Uta. Zugfahrt nach Hangelsberg. Einige fahren mit dem Pfarrer (Bootstransporteur) zur Anlegestelle. Heute geht die Fahrt stromaufwärts auf der alten Spree. Im Vergleich zu Gestern haben wir es heute sehr gemütlich. Wir hängen uns zusammen und spielen die „Millionen Mark Frage“. Attraktive Flusslandschaft, das Ufer wird von gelben Wasserlilien und Birken umsäumt. Des Öfteren sichten wir Reiher,
die starren Blickes vor sich hin philosophieren, bis sie unsere Nähe erschreckt und sie davon fliegen. Beim Wehr „Grosse Tränke“, kurz vor Fürstenwalde, booten wir aus. Eine ganze Stunde geniessen wir die Sonne. Heiterkeit, Wonne und grosse Dankbarkeit; tut gut der blaue Himmel und die Wärme. Kaum sind wir wieder auf dem Kanal Oder-Spree, werden wir von einem kräftigen Regen begossen (so muss es am Amazonas sein). Kurze Fahrt durch die Schleuse, immer noch Flussaufwärts, bis zu unserer Jugendherberge in Braundorf. Hier befinden wir uns im Niemandsland, im echten, wilden Osten. Man kann sich kaum vorstellen, dass Berlin in unmittelbarer Nähe liegt. In der Herberge nehmen wir unsere Zimmer ein, Männer-Zimmer und Pärchen-Zimmer.
Abendessen besteht aus selbst gegrillten Würsten, Fleisch und Salat, die uns Fr. Altman bereitgestellt hat. Welch ein Hunger! Der Abend wird sehr amüsant. Unsere neue Teilnehmerin Daniela, wird vom Admiral aufgefordert, sämtliche Paddlerburschen zu küssen. Gerda steht als Nächste in der Reihe. Es folgen diverse Gesellschaftsspiele, u.a. Ballon-Staffete, Länderspiel Schweiz-Österreich. Im Ausgang trinkt Daniela zu viel Grapa.

Montag, 4.Juni
Lauter Neuigkeiten heuer: alle in Zweier-Booten; praktisch alle per Flugzeug angereist; erstmals per Zug zur Einbootstelle; paddeln gegen den Strom; keine Kenterung; Hugo hatte niemals Angst; Gerda ist zum 1. Mal mit uns auf dem Wasser. Das tat sie übrigens mit grosser Souveränität. Heute fuhren wir die Strecke Braunsdorf-Hangelsberg zurück. Es regnete praktisch ununterbrochen. In Hangelsberg suchte uns Killy ein tolles Restaurant aus: das „Jägerhaus“. Ein Brunch bildete den Schlusspunkt unserer diesjährigen Pfingstfahrt.

Montag, Juni 12, 2000

Soca 2000


Admiral: Matthias

Freitag, 9.Juni
Es fehlen: Hugo I (hatte wegen seiner Beinschiene bedenken), Benno & Eva (sind als Babysitter engagiert), Adi (Mama-Sitter), Christian (Arbeit), Hugo II & Rebecka (Fusball EM in Holland).
Lange Reise aus der Schweiz. Stau, Stau und nochmals Stau zwischen München und Salzburg. Treffpunkt beim Camping in Bovec. Wunderschöner Ort und perfektes Wetter. Abendessen im Dorfkern von Letein vrt. Anschliessend Disco, Riesen-Gaudi!
Haben viel getanzt und einige Vodka Lemon gebechert. Stimmung! Silvio & Matthias blieben bis zur Sperrstunde und mussten dann zu Fuss zurück.

Samstag, 10.Juni
Frühstück im Hotel Alp. Einbooten direkt am Zeltplatz, Camp Toni. Der Start war etwas gar abenteuerlich, der Rest ...blieb auch so. Echtes Wildwasser. Wolfgang kenterte bereits an der ersten Schwelle. Einmalige Landschaft, weil wir aber die volle Konzentration zum Paddeln brauchten, geriet dies leider etwas in den Hintergrund. Umso mehr haben wir dann die Jause genossen, war richtig heiss. Vielen Dank an Gerda und ihren Assistenten Nils (6 jährig). Der Fluss ist einfach einzigartig, smaragdgrünes, kristallklares Wasser, fast schon „Karibikfeeling“. Verglichen mit den üblichen Pfingstfahrten hat die Soca überdurchschnittlich viele, schwere Wildwasserstellen (WW 2-3). Die heutige Etappe wird als „Hausfrauenstrecke“ bezeichnet. Der 2. Teil nach der Jause war etwas ruhiger, Wolfgang und Rugi kenterten aber trotzdem. Erschöpft und erleichtert erreichen wir die Ausbootstelle. Lager im Camp Koren in Kobarit. Sehr gemütlich. Flori musste sich selber mit Antibiotika behandeln, da er gestern von einer Giftspinne gebissen wurde und dies zu einer Blutvergiftung führte. Leider beendeten wir den Tag mit einem Riesen- Reinfall, das Restaurant „Topi Val“. Stundenlanges Warten auf das Essen und unsägliche Inkompetenz und Arroganz des Personals. Einige von uns gerieten in Rage. Rugi wollte am Liebsten das Lokal mit Molotow-Cocktails „Heiss-Renovieren“.

Sonntag, 11.Juni
Feines Frühstück im Camp. Anschliessend grosse Aufregung, wo sollen wir nur Wassern? Die Vorsichtigen entscheiden sich für einen Ort unterhalb der romantischen, alten Napoleon Brücke. Die Cracks booten gleich beim Camp ein. Dies ist verheerend: als Erste donnern Killy & Kim (im Zweier) in einen grossen Felsen und kentern. Ihr Boot wird von Matthias weiter unten aufgefangen. Nun sind Manfred und Rugi an der Reihe, Marc kentert beim Rettungsversuch gleich mit. Bis zur Mittagspause verlief die Fahrt dann ohne weitere Zwischenfälle. Jause! Gerda und Christiane sind unsere Verpflegungs-Engel. Die üblichen Würste werden am Lagerfeuer gebrutzelt. Es wird zunehmend heisser. Die 2. Etappe beginnt zunächst ruhig, dann war Heli fällig. Krachte in einen riesigen Felsen und landete sogleich im frischen Nass. Während wir auf ihn warteten, führte Matthias einige Kunststücke vor. Er machte sogar mit dem Boot einen Sprung vom Felsen. Franz wollte ebenfalls mit den Wellen spielen und schwups...lag er schon im Soca Wasser. Weil der Admiral uns versichert hatte, dass der letzte Teil eher langweilig ist, fuhren wir zuversichtlich weiter. Doch die Soca ist nun mal kein Stausee und bald darauf verschwanden Flori & Karin in einem grossen Schwall. Jahrelang hatte Karin auf diesen Moment gewartet, wir gratulieren ihr zu ihrer 1. Kenterung! Für die letzte Rolle sorgte wiederum Manfred. Ich zitiere: „Weil ich was ausprobieren wollte!“ In diese Rubrik fielen übrigens all seine Kenterungen. Denke dies wird ein heiterer Abend mit all dem „Kenterwein“, den wir zu trinken haben. Ausgebootet wird nach der Brücke bei Tolmin. Weil Karin auf den Geschmack gekommen ist, stieg sie dort in ein Einerkajak und übte sich in der Kunst ohne Flori zu paddeln. Dieser Versuch endete in der letzten Kenterung des „Millenium Jahrgangs“. Erneut ging mir der Gedanken durch den Kopf: „Mensch, werden wir uns heute Abend besaufen“. 7 Kenterungen an einem Tag! Was für eine erlebnisreiche und amüsante Pfingstfahrt 2000. Abendessen im Restaurant „Kotta“. Hervorragendes Essen, lauter leckere Fischspezialitäten...und viele Kenterrunden. Die Abschiedsrede hielt Wolfgang am Zeltplatz. Als nächster Fluss wurde die Berliner Spree gewählt und Marc als Admiral.

Montag, Mai 24, 1999

Donau 1999



Admiral: Christiane

Mit dem Begriff Donau verbindet jeder einen großen Fluß, die Wachau, große Schiffe, Wein, ....
Doch wie wir zur Oberen Donau gelangen, was sehen wir. Ein kleinen zahmes Wald- und Wiesenbächlein eingebetet in eine schöne hüglige bewaldetet Gegend. Das idyllische Camp bietet vollkommene Ruhe und eine sehr nettes Gasthaus, den "Jägerwirt", wo wir abend essen.
Nach einer veregneten Nacht beginnt der Samstag leider ebenfalls mit Regen. Einbooten in Pfohren. Dunkles ruhiges Wasser begleitet uns zu den Donauversickerungen. Mittagspaues und sogar ein Feuer zum Grillen gelingt trotz Regen! Eine kleine Gruppe, Christian, Franz, Heli und Matthias setzen die Fahrt über das Wehr in Richtung Versickerung fort. Nur die Versickerung bleibt aufgrund des starken Regens aus. Sehr gutes Abebdessen.
Wiederung Regen in der Nacht und die Camper kämpfen mit dem Schlamm am Zeltplatz. Einbooten in Beuron (großes Kloster) und die Donau hält einige Wehranlagen für uns bereit. Viel Spaß und eindrückliche Landschaft begleiten uns, auch die Sonnen zeigt sich. Am Abend feiern wir im Jägerwirt den Geburtstag von Gerda. Die traditionellen Wahlen finden statt und es wird danach allgemein spät schlafen gegangen.
Nach dem Frühstück besichtigen wir das schloß Sigmaringen, toll. Es ist noch Zeit für einen kleinen Brunch und ab gehts nach Hause.

Montag, Juni 01, 1998

Viamala 1998


Admiral: Rugi / Vizeadmiral: Marc

Freitag, 29.Mai
Trübes Wetter, aber heitere Stimmung beim grossen Wiedersehen auf dem TCS Campingplatz „Viamala“ in Thusis. Die Schweizer sind schlecht vertreten. Es fehlen: Eva & Benno, Killy & Christiane, Rebecka. Der einzige, der einen guten Grund hat ist Benno, er wurde gestern aus dem Spital entlassen (Knieoperation). Anwesend sind: Franz & Adi (mit Motorrädern), Manfred, Helli, Christian, Mathias, Flori & Karin, Barbara & Erwin, Marc & Kim, Rugi, Hugo II und ein neues Mitglied: Andy, mein Landsmann. Wir erwischen ein etwas ulkiges Restaurant, „zur alten Brauerei“. HugoII behauptet, es stinke wie ein Bahnhofsabort. Die Inhaber sehen aus wie Grufties, aber dafür haben wir einen Raum für uns und das Essen schmeckt richtig lecker.

Samstag, 30.Mai
Der Himmel strahlt uns blau entgegen, ein wunderschöner Morgen. Selfservice-Frühstück. Treffpunkt für Canyoning in der Trattoria „Bernina“. Ein hübscher Kerl (Jörg) empfängt uns und erklärt uns das Programm. Anschliessend packen wir uns ein, bis kurz vor dem „Mumienstadium“: Neoprenunterwäsche, grosser Anzug, Jacke, Handschuhe, Schuhe, Helm und Schwimmweste. Danach konnte ich nur mit Mühe atmen. Kurze Fahrt bis zur Einstiegstelle, die wir über eine steile Treppe erreichen. Als Erstes benetzen wir uns von Kopf bis Fuss. Das klare, blaue Gletscherwasser hat 8°C. Grosses Herzklopfen. Es braucht für Jeden eine grosse Überwindung, den 2m Sprung in’s Wasser zu wagen! Barbara, die auch sonst an Höhenangst leidet, zögert einige Augenblicke. Ein seltsames Gefühl war das, Schwimmen war nur mit Mühe möglich. Am Besten liess man sich Treiben, Füsse voran. Die wunderschön geformten Steine und Felsen ragen an beiden Seiten hinauf. Wir schwimmen im Schatten, oben der blaue Himmel. Nicht lange im Wasser, da hören wir ein
Rauschen vor uns, die erste kritische Stelle. Barbara und ich verzichten darauf durch diese Stromschnelle zu rutschen. Die Anderen schwimmen, flach liegend mit hohlem Kreuz und über der Brust verschränkten Armen, runter. Anschliessend verschwinden sie in einem Strudel für ca. 5sec. Es sieht wirklich furcht erregend aus. Bei Flori ist das Wasser bis in die Stirnhöhle vorgedrungen. Adi, der sonst nur dann schwimmt, wenn das Wasser 28°C warm ist, fand das Wasser recht kühl. Bei der zweiten grossen Mutprobe springen alle (ausser Barbara und mir) von einem 4m hohen Felsen Kopf voran in’s Wasser. Phillip, unser 2. Führer, macht einen „salto mortale“ beim Reinspringen. Karin, die ein Canyoning bereits hinter sich hat, springt sehr professionell rein. Hut ab. Auch Rugi benimmt sich vorbildlich, macht alles mit, springt in jedes Loch, obwohl die Schwimmweste modisch offen getragen wird. Franz bemerkt: „Über Wasser gewinnt das Leben an Bedeutung“! Mich persönlich überrascht es vor allem, dass ich meine Linsen noch habe. Einfach unglaublich, dass sie von den wirbelnden Wellen nicht fortgespült wurden. Sehr positiv hat mich Hugo II beeindruckt, ist er doch eher ängstlich, hier hat er alle Sprünge mitgemacht. Hut ab! Schade, dass seine Rebecka diese Heldentaten nicht gesehen hat. Sie wäre ausnahmsweise mächtig stolz auf ihn gewesen. Nach etwa 1,5h und 2km Viamala Schlucht, geht unser Canyoning zu Ende. Alle sind echt erschöpft. Zum Schluss mussten wir noch einen steilen Aufstieg zum Basiscamp erklimmen. Hier nehmen wir unser Mittagessen ein, es schmeckt wunderbar. Fahrt nach Flach, in der Nähe von Eglisau am Rhein. Der Zeltplatz ist idyllisch und duftet sehr gut. Da unsere Botaniker, HugoII & Rebecka, nicht bei uns sind, weiss ich leider nicht wie die duftenden Bäume heissen. Abendessen im malerischen Ellikon am Rhein. Killy & Christiane sind eingetroffen. Alle freuen sich darüber. Schlummertrunk am Campingplatz bis uns das Licht ausgeht.

Sonntag, 31.Mai
Wieder werden wir so früh, zu früh aufgeweckt. Frühstück am Camping. In Stein am Rhein trafen wir Rebecka mit Kindern und Hund. Einbooten dort. Jari fährt mit Franz im Zweierboot. Wunderschöne Landschaft, viele Schwäne schwimmen an uns vorbei. Manfred versucht einer Strömung auszuweichen. Dies gelingt ihm nicht, eine Eskimorolle auch nicht. Das Ganze gilt als Kenterung! Die Etappe ist lang, ca. 19km bis Schaffhausen. Dort sind die Autos von Christiane, Marc und Annika vorgefahren. Jause und Lagerfeuer in Rheinau. Herrliche Fahrt zurück nach Flach, wir lassen uns die meiste Zeit einfach treiben. Annika fährt jetzt mit Franz. Kaum haben alle ausgebootet, da brechen gewaltige Sturmböen über uns herein. Ein Baum bricht gerade in unmittelbarer Nähe. Alle flüchten in die Zelte. Abendessen in Rüdlingen, in einem netten Lokal. Unsere nächste Admiralin wird gewählt: Christiane mit der Donau. Adi ist heuer unser ältestes Mitglied. Er bedankt sich recht formell beim Admiral. Killy geht schlafen, in’s Auto!?!

Montag, 1.Juni
Nur Marc und Jari bringen noch den Ergeiz zum Paddeln auf. Die Mehrheit will den nahen Rheinfall besichtigen. Letzter Treffpunkt für den Abschied: Ellikon am Rhein.
Auf Wiedersehen bis nächstes Jahr.

Montag, Mai 19, 1997

Thaya 1997


Admiral: Helli / Matthias

Freitag, 16.Mai
So sind wir wieder alle beisammen. Wir vermissen: Benno, Eva, Sissy, Rebecka (Babysitter), Silvio (Theaterprobe), Killy & Christiane (brauchen Zeit für einander).
Neue Mitglieder: Gerda & Maisha, nicht zu vergessen: Manfred. Männer und Österreicher sind in diesem Jahr also in der Überzahl, halb so schlimm! Treffpunkt im „Schmankerl“, gerade gegenüber vom Schloss. Wie schön ist es doch sich nach einem Jahr wieder zu sehen! Nichts hat sich geändert, alle sehen gleich jung und munter aus. Wir zelten an einem kleinen See. Der schöne Platz (eigentlich kein Camping) wurde uns netterweise von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Als Einziger nimmt Flori die Gelegenheit wahr und badet im See.

Samstag, 17.Mai
Üppiges Frühstück im „Schmankerl“. Einbooten in Waidhofen. Das Wetter ist fantastisch. Die Thaya, welch ein schöner Name. Mir kommt da der Namen einer Göttin aus uralten Zeiten in den Sinn. Die Thaya ist lauwarm, träge, trüb und sehr lieblich. Wahrscheinlich war sie einst viel lebendiger. Die etwa 15 Wehre sorgten für Aufregung und gute Stimmung, bei mir vor allem für Herzklopfen. Rugi kentert 1 mal. Eine Hauptrolle in der heutigen Paddelfahrt spielt Maisha. Sie residiert auf einer Holzplatte zwischen ihren Herren Christian & Franz. Bei einem recht steilen Wehr springt sie ab, beim Nächsten sitzt sie wie angegossen auf ihrem „Thron“. Die Umgebung ist sehr schön, meist menschenleer. Zur Mittagspause machen wir Feuer und grillieren Käsekreiner u.a. Die 2.Etappe ist ebenfalls wunderbar. Die Thaya wird allmählich schmäler und an manchen Stellen auch lebhaft. Nach der grossen Mühle beginnen sich einige Teilnehmer nach dem Ziel zu sehnen, die Fahrt zieht sich in die Länge. Gelenke beginnen zu schmerzen. Einige befürchten wir hätten das Ziel bereits verpasst und seien bereits in Tschechien eingedrungen. Da endlich ist die Brücke und darauf Gerda. Es ist schon 18 Uhr. Die Zelte stellen wir heute am Fluss in Karlstein auf. Einem schönen Ort, gekrönt von der Burg Karlstein. Stellt euch vor, hier waren schon andere Schweden vor mir da, während des 30 jährigen Krieges im 17.Jh. Vergebens hatten sie versucht die Burg einzunehmen. Wir ruhen am Fuss des Schlossberges, neben Fluss und Tennisplatz. Erst spät treffen wir dort ein. Die Serviertochter vom „zum goldenen Kreuz“ glaubt uns verschollen und kommt uns deshalb persönlich abholen. Hugo, der heuer 70 wurde, lädt uns alle ein. Es ist erstaunlich preiswert hier, Wienerschnitzel für 75 Schilling. Hugo erzählt uns den traditionellen Eichhörnchen Witz, aber Helli will mit seinem Wasserkübel Witz nicht rausrücken. Es wird ein feucht-fröhlicher Abend.

Sonntag, 18.Mai
Frühstück im Restaurant „zum goldenen Kreuz“ bei den „Deix-Figuren“. Einbooten in Raabs, einem lieblichen Ort, ebenfalls mit einer schönen Burg. Die Wehre sind heute steiler und schäumender. Wir fahren durch eine verlassen-romantische Gegend mit z.T. steilen, bewaldeten Felsvorsprüngen. Die Thaya wird an manchen Stellen tiefer und schneller. Beim Kollmitz-Graben steigen wir aus und klettern zur Burg hoch. Wunderschöner Ausblick über den Fluss, der sich rund um den Burghügel schlängelt. Im Unterwasser eines E-Werks setzen wir wieder ein. Bei einem späteren Wehr bleibt Adi’s Paddel stecken und bricht. Kim verliert ebenfalls ihr Paddel, das dann von Christian aus dem steilen Wehr gerettet wird. In Ebenstein wartet Gerda auf uns. Hugo rutscht quer das letzte Wehr runter und Marc schafft es sogar rückwärts. Wir lassen die Boote unter der Brücke. Die heutige Nacht verbringen wir direkt am Fluss auf dem Camping von Drosendorf. Juhe es hat eine Dusche (10 Schilling). Abendessen, nach Sissys Empfehlung, auf der schönen Terrasse vom Gasthof „zum goldenen Lamm“. Sonnenuntergang um 20:15 Uhr. Welches wird der Pfingst-Witz 1997? Unten im Lokal am Campingplatz hält Hugo die traditionelle Rede. Rugi mit dem Rhein, wird zum nächsten Admiral gewählt. Manfred bedankt sich dafür, dass er so nett in den Paddler-Club aufgenommen wurde. Zum Dank überreicht er Kim einen kleinen Strauss mit 3 kostbaren Blumen. Sie muss sie giessen, bis sie in voller Pracht aufstehen.

Montag, 19.Mai
Heute ist es etwas bewölkt. Wir entscheiden uns für eine Besichtigungstour. Wir fahren zur Rosenburg, wo wir eine Flugschau mit Kaiseradler, Geier, Falken und Uhus anschauen. Sehr eindrücklich wie die grossen Vögel lieber zu ihren Herren zurückkehren als die Weite und Freiheit zu suchen, es wäre doch so einfach und nahe liegend. Helli, Gerda und Adi starten anschliessend auf eine Burg-Tour. Karin & Flori verabschieden sich. Sie haben Sehnsucht nach ihrem Kleinen. Wir anderen fahren nach Langenlois, ein vornehmes Weingebiet und geniessen eine Jause im „Franzi’s Heurigen Schank“!

Montag, Mai 27, 1996

Ardéche 1996



Admiral: Marc / Vize: Killy

Freitag, 24.05.1996
Die Gruppe aus Österreich erreicht nach 17 stündiger Zugfahrt (!) mit 4 maligen Umsteigen Avignon. Dort weiter mit Hugo II und Marc per PKW nach Vallon Pont d´Arc. Bei fabelhaftem Essen und einem 1/8erl Wein aus der Region sind die Strapazen der Anreise schnell vergessen.

Samstag, 25.05.1996
Nach dem Frühstück übernahme der Ausrüstung, aufteilen des Gepäckes und der Verpflegung (Küchenchef Killy!) únd los gehts. Es dauert nicht lange und wir erreichen den wildromantischen Pont d´Arc. Nicht nur von diesem Naturschauspiel sind wir beeindruckt, nein, hunderte von Paddler versuchten durch die doch immer wieder echt wilden Stromschnellen zu kommen, überall schimmen Menschen, Boote, Ausrüstung - ober und unter Wasser. Der Bootsverleiher hatte uns noch gefragt, können Sie paddeln, na ja dann führen sie mir es doch besser noch vor - pff!!!
Die Pfingstrunde übt sich im Bergen und helfen. Weiter geht es in die Schlucht - beeindruckend. Auch die erste Kenterung ereignet sich noch vor der Mittagspause, Franz und Christian im Zweier. Nach ca. 16 Flusskilometern erreichen wir das Lager. Sandstrand, Sonne und reichlich Essen vom fantastischen Buffet. Eine feuchtfröhliche Nacht von Innen (Belgisches Starkbier) und Aussen (leichte Regenschaue).

Sonntag, 26.05.1996
Nach gutem Frühstück geht es etwas müde aber bei herrlichem Sonnenschein wieder auf die Ardéche. Heute ist soviel los, dass sich teilweise richtige Kollonen bilden. Eine Kenterung geht noch auf Helis Konto. Gegen Ende der 32 km langen Schlucht steigern wir unser Tempo und überholen hunderte von Paddler. Beim Anlanden muss man direkt das richtige "Gate" erraten, eine unüberschaubare Anzahl an Bootstrailern warten auf die aus der Schlucht strömenden Massen an Sportlern. Der Rücktransport per Bus funktioniert perfekt. Schönes Abendessen in einem Meiler im Umland. Wahlen - Thaya mit Heli und Matti.

Montag, 27.05.1996
Grottenbesichtigung ohne Schweizer die bereits am Vormittag abreisen (auf zur Kartbahn).